Getrieben bleib ich

Ich kann nicht entspannen.
Mein Kopf schwer wie Stein.
Zu viel „Was-ich-müsste“,
Zu wenig „Lass-sein“.

Selbst wenn ich gerade
In meinem Traum bin,
Befindet mein Kopf:
„Hier gehörst du nicht hin!“

Und stets geht’s um morgen:
Was gibt es zu tun?
Was muss ich besorgen? –
Ich darf niemals ruhn.

Sogar wenn das Leben
Mir Auszeiten schenkt,
So bleibt es das Planen,
Das mich unentwegt lenkt.

Aber ich ersehn Stille!
Und Kontemplation!
Die Muße zur Muße!
Und heiligen Lohn.

Doch selbst wenn mein Atem
Kontrolle erlangt,
Bleibt es die Struktur,
Die sich wieder auftankt.

Das Ende vom Lied ist:
Getrieben bleib ich.
Im konfusen Kämpfen
Verliere ich mich.

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