Reale Affirmationen …

… ohne Selbstbetrug!

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Affirmationen sind ein sehr beliebtes Werkzeug, um seine Gedanken von negativ: „Ich schaffe eh nie was!“, auf positiv: „Ich schaffe das!“ umzustellen.

Leider empfinde ich die Tipps zu diesem Thema oft als realitätsfern.

Affirmationen sollen dich motivieren oder deine Einstellung bzw. festgefahrene Glaubenssätze verändern. Doch Sätze wie …

„Ich bin glücklich!“
„Ich bin schlank!“
„Ich bin gesund!“

… klingen sehr extrem, bauen immensen Druck auf und im Ernst: Würdest du dir auch nur ein Wort davon glauben? Ich fürchte, dass du eher das Gefühl haben wirst, dich selbst zu belügen, denn der nächste Gedanke wird zweifellos: „Bin ich aber gar nicht …!“ sein.

Und wenn du sehr traurig bist, klingt „Ich bin glücklich“ auch eher sarkastisch, oder?

Darum nähere dich lieber mit kleinen Schritten deinem positiven Ziel:

Statt „Ich bin glücklich!“ zu deklarieren, sagst du dir: „Es gibt vieles, mit dem ich in meinem Leben zufrieden bin!“

„Ich bin schlank!“ ersetzt du mit dem Freundlicheren: „Ich bin gut zu meinem Körper und nehme Stück für Stück ab!“

Für „Ich bin gesund!“ setzt du „Es geht mir jeden Tag ein wenig besser!“ ein.

Und grundsätzlich kannst du dich mit meiner Lieblingsaffirmation motivieren:
„Ich freue mich auf alles, was das Leben mir bringt!“

(Ja, auch die eine oder andere schlechte Erfahrung, an der du wachsen und lernen kannst!)

Die oben genannten Sätze erinnern uns an die kleinen Dinge, die uns lächeln lassen:

Auch wenn das Leben manchmal eine harte Herausforderung ist, wirst du sicher etwas finden, mit dem du zufrieden bist.

Dich gut zu ernähren ist nicht nur wichtig, um abzunehmen, sondern auch, um dich fit und belastbar zu fühlen – was viel wichtiger ist, als irgendeinem Schönheitsideal zu entsprechen.

Und dir selber zu sagen, dass es dir besser und besser geht, verdeutlicht den Prozess und keine Wunderheilung – an die du wahrscheinlich ohnehin nicht glaubst.

Fazit: Affirmationen sind ein praktisches, machtvolles Werkzeug – aber sie dürfen nicht in Selbstbetrug oder verzweifeltem Sich-etwas-schön-Reden gipfeln. Es sollten immer Sätze sein, die dich motivieren, positiv beeinflussen und an die du glauben kannst!

Geht doch – LEB doch!

, Kati

Zurück in das Hier & Jetzt …

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Erinnerst du dich noch an den Artikel zum Thema „Aufmerksamkeit“?

Gut, denn heute soll es um einen sehr guten Bekannten der Aufmerksamkeit gehen: das Hier und Jetzt gehen – das sich allzu oft als unbezähmbar erweist.

Im Hier und Jetzt zu bleiben, ist eine echte Herausforderung; Pläne, Gefühle und deine wild umherspringenden Gedanken können dich nur zu leicht ablenken.
„Wann ist das Meeting morgen?“ „Hatte ich nicht nächste Woche den Zahnarzt-Termin – ARGH! Der ZAHNARZT-Termin!!!“

Doch mithilfe dieses kleinen Tricks gelingt es dir, immer wieder im Hier und Jetzt anzukommen und dich an die Aufgabe zu erinnern, die jetzt vor dir liegt!

Stelle dir bewusst diese vier Fragen:

  • Was höre ich gerade?
  • Was genau rieche ich in diesem Augenblick?
  • Was sehe ich um mich herum?
  • Was spüre ich in meinem Körper?

Egal, was du gerade hörst, riechst, siehst, fühlst oder in deinem Körper spürst: Bewerte es nicht, sondern nimm es einfach wahr. „Der Müll riecht, als müsste er mal wieder hinausgebracht werden.“ Dieser Gedanke reicht völlig!

Spürst du Stress, Verspannungen oder Schmerz in deinem Körper? Dann nutze das Hier und Jetzt, um ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen, deine Schultern zu lockern und in den Schmerz hineinzuspüren und eventuell beruhigende Handlungen vorzunehmen. (Chronische Schmerzen solltest du allerdings ernst nehmen und von einem Arzt behandeln lasse. Nutze das Hier und Jetzt, um einen entsprechenden Termin zu vereinbaren!)

Wenn du aus deinem Gedankenkarussell direkt in das Hier und Jetzt ausgestiegen bist, nimm dir die Aufgabe, das Projekt oder den nächsten Schritt zu deinem Ziel vor, die unmittelbar vor dir liegen. Das kann ein Telefonat, eine E-Mail oder das Proben eines Songs sein.

Und, du weißt schon:

Volle Aufmerksamkeit voraus!

Geht doch – LEB doch!

, Kati

Tschüss, Selbstzweifel …

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Du hast schon 150 Seiten für dein Buch geschrieben, 5 YouTube-Videos vorgedreht und dann passiert das:

Der Selbstzweifel klopft an, kommt rein und lädt sich zu mehreren Tassen Tee ein …

Die plötzlichen Gedanken der Sinnlosigkeit und der übermächtige Drang, alles hinzuwerfen und dich doch der Rundum-Pflege deiner Zimmerpflanzen zu widmen, gehört zum Verwirklichen deiner Ziele dazu wie die Schokostückchen zum Stracciatella-Eis.

Und ebenso wichtig wie diese Schokostückchen ist es, dich von diesen destruktiven Gedanken und Zweifeln loszusagen und trotzdem weiterzumachen.

Aber wie ist das zu schaffen?

Alle Ziele, die du erreichen möchtest, haben ein Wieso:
Wieso möchtest du abnehmen? Weil du wieder in deinen Lieblingsjeansrock passen möchtest!
Wieso möchtest du das Buch schreiben? Weil du diese Geschichte unbedingt erzählen möchtest!

Dieses Wieso ist dein größter Motivator!

Denn wenn du weißt, wofür du abends noch die 500 Wörter schreibst, wird es dir viel leichter fallen, dranzubleiben.

Doch was ist, wenn dein Wieso dich nicht überzeugt?

Wenn du nur abnehmen möchtest, weil du aussehen willst wie die Fitness-Instagramer?
Oder an einem Buch arbeitest, weil du glaubst, jemandem etwas beweisen zu müssen?

Selbstzweifel haben verschiedene Ursachen und müssen an der Wurzel gepackt werden:
Zweifelst du an deinem Ziel, weil …

… es gar nicht deins ist, sondern das einer anderen Person?
… du nicht das Gefühl hast, gut genug zu sein?
… es dabei gar nicht um deine Träume geht, sondern die Ansprüche der Gesellschaft?

Bevor du dem Selbstzweifel eine weitere Tasse Tee einschenkst, sieh dir die folgenden 5 Punkte an:

1. Frage dich ganz ehrlich, warum du dir ein bestimmtes Ziel vorgenommen hast.

Ist es wirklich das, was du gerne haben/machen/erreichen möchtest? Und wenn ja: Wieso?

2. Mache dir bewusst, dass du gut bist, so wie du bist.

Natürlich gibt es Millionen YouTuber – aber trotzdem gibt es nur dich! Du bist einzigartig und solltest die Welt das wissen lassen.

3. Sage dir selbst, dass du verdient hast, die Früchte deiner Arbeit zu ernten.

Selbstzweifel hin oder her: Du bist es wert, die Ziele zu erreichen, von denen du träumst.

4. Verfolge deine Projekte aus einer inneren Freude heraus.

Klar ist es cool, das eigene Buch mit einem Autogramm zu versehen. Viel toller ist es aber, wenn du beim Schreiben begeistert für ein paar Stunden in deine eigene Welt abtauchst.

5. Du bist großartig! Genauso, wie du bist.

Dafür brauchst du kein Six-Pack und keinen Bestseller. Genieße dein Leben, sei fröhlich und tu die Dinge, die dir Freude bringen. Und vor allem: Setze dich nicht mit Zielen unter Druck, die du gar nicht wirklich erreichen möchtest.

Ich hoffe, es ist noch Tee für dich übrig und die Selbstzweifel sind abgereist!

Geht doch – LEB doch!

, Kati

Achtsamkeit ist alt …

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Achtsamkeit.

Dieser Begriff ist geradezu omnipräsent in der Welt der Persönlichkeitsentwicklung.

Iss achtsam! Gehe achtsam! Sei achtsam 24/7 – wir könnten fast ein bisschen genervt sein.

Doch Achtsamkeit ist kein esoterisches Konzept für Yogis:

Sie ist lediglich ein weiterer Ausweg aus Hektik und Stress des Alltags – mit zusätzlichen Vorteilen. Du wirst sehen!

Vielleicht hilft es schon mal, wenn ich das ausgelutschte Wort mit einem anderen Begriff ersetze: Aufmerksamkeit!

Und nun frage dich ganz ehrlich:

Wann warst du das letzte Mal mit voller Aufmerksamkeit bei einer Sache?

Als du mit deinen Kindern Lego gespielt hast – und nebenbei doch ein Auge auf deinem Smartphone lag, falls eine wichtige Meldung reinkommt?

Achtsamkeit, entschuldige: Aufmerksamkeit, kann uns dabei helfen, den Dingen die Wertigkeit zurückzugeben – und unseren Stress zu reduzieren!

Gerade bei der Arbeit trägt Aufmerksamkeit zur Entschleunigung bei: Schreibe diese eine E-Mail mit voller Hingabe und du wirst sehen: Wenn du das mit zehn E-Mails machst, wirst du in weniger Zeit mehr schaffen, weil deine Gedanken nicht ständig abschweifen und du schneller auf den Punkt kommen wirst.

Doch vor allem, wenn wir einen stressigen Alltag haben und nebenbei noch ein größeres Projekt verwirklichen wollen, ist es beinahe unerlässlich, aufmerksam zu sein: Du hast abends eine Stunde, um an deinem Buch zu schreiben? Super, dann konzentriere dich diese Stunde lang mit deiner vollen Aufmerksamkeit darauf. Smartphone und E-Mail-Benachrichtigungen sind aus, okay? Du wirst sehen: Du schaffst die 500 Wörter, die du dir für heute vorgenommen hast!

Das erfordert natürlich ein wenig Übung – hoch konzentriert E-Mails zu schreiben, liegt nicht automatisch in unserer von der Uhr angetriebenen Natur.

Doch wenn du dich immer wieder daran erinnerst, bei dieser einen Aufgabe zu bleiben, gewinnst du Zeit, weil du nicht 100 Gedanken jonglierst, sondern nur einen, in diesem Moment.

Und bitte darüber nicht vergessen: Du bist ein Mensch, kein Roboter. Du musst nicht ununterbrochen aufmerksam sein. Aber wenn du dich über den Tag immer wieder daran erinnerst, deine Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt zu richten, wirst du bald merken, dass du produktiver und, na ja, auch ein wenig glücklicher bist. Versprochen!

Geht doch – LEB doch

, Kati

Sei deine beste Freundin …

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Stellt euch vor, eure beste Freundin ruft euch an und sagt: „Ich komme mit meiner Powerpoint-Präsentation nicht voran und werde es niemals schaffen, ich bin die größte Versagerin unter der Sonne und kriege nie etwas hin …!!!“

Was sagt ihr dann?

  1. „Stimmt, du schaffst nie was. Diese Präsentation kannst du vergessen und überhaupt bist du echt eine Riesen-Loserin!“
  2. „Hey, ganz ruhig, du kriegst das schon hin! Ich helfe dir gerne, wenn du möchtest und nur weil das jetzt mal nicht so rund läuft, bist du noch lange keine Versagerin! Erinnere dich mal daran, als du neulich …“

Ich löse auf: b)

Die Frage ist natürlich:

Warum reden wir unseren Freunden jederzeit gut zu, während wir uns selbst in der gleichen Situation total runtermachen.

Damit du – und auch ich – uns in Zukunft nicht mehr mit negativen Gedanken selbst sabotieren, kommen hier 5 Schritte, mit deren Hilfe wir selber zu unseren besten Freunden werden.

  1. Ich rede mir selbst gut zu und mache mir Mut.
    Sätze wie: „Ich schaffe das!“ und „Ich glaube an mich!“ motivieren ungemein!
  2. Ich teile mir große Aufgaben in kleine Schritte auf und belohne mich für jeden Schritt, den ich geschafft habe.
  3. Wenn ich gar nicht weiterweiß, bitte ich jemanden um Hilfe.
  4. Wenn ich niemanden kenne, der mir helfen kann, gebe ich das Problem bei einer Suchmaschine ein.
    Zum Beispiel www.ecosia.org oder www.duckduckgo.com
  5. Und wenn etwas richtig mies läuft oder tatsächlich nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, erinnere ich mich an all die Dinge, die ich bereits geschafft habe.

Auch Scheitern gehört zum Erfolg dazu.

Und jedes Scheitern ist ein wichtiger Schritt, denn wir lernen aus unseren Fehlern – bestenfalls – und wissen dann zumindest, wie es nicht geht und was wir beim nächsten Mal anders machen sollten.

Und was ist, wenn du trotzdem wütend auf dich selbst bist, weil du etwas einfach nicht hingekriegt hast? Dann rufst du eine gute Freundin oder einen guten Freund an und sagst: „Kannst du mir mal bitte sagen, dass ich keine absolute Versagerin bin, die nie etwas auf die Reihe kriegt und sowieso nicht lebensfähig ist?“

Ich wette, das macht sie/er bestimmt!

Geht doch – LEB doch!

, Kati

Der erste Schritt …

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Du möchtest ein großes Projekt umsetzen, hast deine Planung so simpel wie möglich gehalten und jetzt soll es losgehen – aber es geht nicht los!

Die eine Stunde, die du täglich an deinem Projekt arbeiten wolltest, fehlt plötzlich auf deiner Uhr. Die 10 Seiten, die du jeden Tag zu schreiben geplant hattest, wollen sich einfach nicht füllen, und überhaupt: Müsstest du nicht schon viel, viel weiter sein?

Auch die beste Planung scheitert häufig an 5 großen Stolpersteinen, die den ersten Schritt auf deiner großen Reise zu einem kleinen Fiasko machen können:

1. Du hast dir zu viel vorgenommen

Wirst du wirklich 10 Seiten pro Tag schreiben? Hast du jeden Tag eine Extrastunde, die du ausschließlich für dein Projekt nutzen kannst?

Meistens planen wir viel mehr Arbeit ein, als wir realistisch schaffen können.

15 Minuten am Tag, 30 Minuten in der Woche oder 10 Seiten im Monat klingen da schon übersichtlicher und erhalten die gute Laune, die du brauchst, um an deinem Ziel dranzubleiben. Wenn du dann doch etwas mehr schaffst, steigt die Motivation!

2. Du machst alles auf einmal

Während du noch an den ersten Entwürfen für dein Logo sitzt, schreibst du schon mal die E-Mail an einen potentiellen Kunden und lädst Fotos auf deiner neuen Homepage hoch – STOPP!

Konzentriere dich auf eine Sache zurzeit und mach diese mit voller Hingabe. Multitasking ist eine große Effizienz-Lüge, der du nicht auf den Leim gehen solltest. Glaube mir: Du schaffst insgesamt mehr, wenn du dich einer Sache komplett widmest und die nächste erst beginnst, wenn die erste fertig ist!

Und das führt zum dritten Punkt:

3. Prioritäten richtig setzen

Alle Punkte auf deiner To-do-Liste sind wichtig, um dein Ziel zu erreichen. Doch manchmal verzetteln wir uns, weil wir das falsche To-do zur falschen Zeit erledigen. Bevor du z. B. das Buch schreiben kannst, solltest du den groben Plot deiner Geschichte kennen, wissen, wer die Hauptfiguren sind und wann bestimmte, wichtige Handlungsabläufe passieren sollen.

Deine oberste Priorität ist es also, den Ablauf klar vor Augen zu haben und dann alles in der richtigen Reihenfolge nach und nach abzuarbeiten.

Was uns zum vierten Punkt bringt:

4. Ungeduld

Die ist niemals ein guter Berater und erst recht nicht, wenn es darum geht, große Ziele zu erreichen. Du kannst noch so fleißig sein: Es werden immer Widrigkeiten auftreten, die dich in deinem Zeitplan zurückwerfen. Rechne mit ihnen und lasse dich nicht entmutigen. Passe deinen Plan an, spitze deinen Bleistift und mach weiter, als wäre nichts gewesen. Du wirst ans Ziel kommen – auch wenn es etwas länger dauert!

Der fünfte Stolperstein ist ein Bonus-Tipp:

5. Keine Schnellschüsse zwischendurch

Darin bin ich besonders gut:

„Ich habe jetzt noch fünf Minuten, da mache ich schnell …“

LASS ES!

„Schnell mal eben“ bringt dich nicht voran; im schlimmsten Fall macht es dir zusätzliche Arbeit. Nimm dir eine Sache vor, konzentriere dich darauf und ziehe sie durch. Wenn du dann noch Zeit hast – und damit meine ich eine realistische Zeitspanne, die mindestens 30 Minuten umfasst –, kannst du gerne eine weitere Sache konzentriert erledigen oder zumindest anfangen. Und dann hörst du auf für heute und bist stolz auf das, was du geschafft hast.

In der ersten Begeisterung passiert es nun mal, dass wir zu viel einplanen, uns verzetteln, den Überblick kurzzeitig verlieren und ungeduldig werden, weil wir so gerne schneller vorankämen.

Doch wie sagte Konfuzius so schön:

Der Weg ist das Ziel.

Konfuzius

Und da hatte er recht. Egal, wie lang der Weg letztendlich ist!

Viel Erfolg!

, Kati 

PS: Wenn wirklich einmal gar nichts geht und du deinen Tagesplan nicht schaffst: Sei nicht zu streng mit dir! Wir alle haben mal einen Durchhänger. Gönn dir eine Auszeit, leg dich in die Badewanne oder mit einem guten Buch auf die Couch und genieße deine freie Zeit in vollen Zügen. Morgen ist ein neuer Tag, an dem du wieder mit frischer Energie ans Werk gehen kannst!

Einfach planen …

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Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

laotse

Ein beliebtes Zitat, das uns daran erinnern soll, zunächst einmal einen ersten Schritt zu tun, auch wenn er noch so klein ist. Denn wenn wir erst einmal losgegangen sind, fällt es uns oft leichter, weiterzugehen.
Das Problem ist jedoch oft, dass wir uns den ersten Schritt bereits als Meilenstein vorstellen, der sicherstellen soll, wohin die Reise geht, wie lange sie dauern wird und dass sie gut und ohne große Probleme in schnurgeraden Bahnen verläuft.

Doch damit erwarten wir sehr viel von einem ersten Schritt.

Wie leicht verheddern wir uns gerade am Anfang eines größeren Projektes in endlosen Plänen, Notizen, Recherchen, YouTube-Marathons und weiteren Zeiträubern.

„Ich brauche noch mehr Informationen! Ich brauche noch ein Mind Map! Mir fehlt es an dieser speziellen Ressource! Zusätzlich benötige ich noch Aalaugen, um den perfekten Zaubertrank zu brauen, und dann …“

Kommt dir bekannt vor?

Genau: Dann stolpert die Reise schon beim ersten Schritt über ihre eigenen Füße und geht gar nicht erst los.

Damit das klar ist: Planen ist wichtig, wenn du große Ziele erreichen willst – ich selbst bin eine passionierte Planerin!
Aber die Planung darf das Projekt nicht überwältigen und es durch ihre hoch geschraubten Ansprüche ersticken.

Darum ist mein Grundsatz für jedes Projekt, das ich angehe: Halte es so einfach wie möglich! Oder: KEEP IT SIMPLE, wie es neudeutsch heißt!

Schließlich möchte ich mit meinen Artikeln ja auch simple, aber effektive Tipps für viel beschäftigte Leser/-innen wie mich geben. Da ist komplizierte Planung nur kontraproduktiv!

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt: Darum habe ich mich hingesetzt und diesen Artikel geschrieben.

Bevor wir uns also mit selbst gesteckten Meilensteinen verzetteln und demotivieren, gehen wir einen kleinen Schritt. Und dann den nächsten. Und den darauf folgenden. Bis wir am Ziel sind!

Geht doch – LEB doch!

, Kati