Bitte nicht über-planen! (Teil 4)

Klicke auf das Bild, um das Video zu schauen!

Letzte Woche ging es bereits um mein Lieblingsthema: Planung!

Heute werde ich noch ein bisschen ins Detail dazu gehen, denn das Wichtigste beim Planen ist es, realistisch zu bleiben und sich nicht zu überplanen.

Dabei helfen dir die folgenden 4 Tipps!

1. Plane eine feste, realistische Zeitspanne ein.

Job, Haushalt und Kinder in einem Tag unterzubringen, ist stressig. Darum schlage ich vor, dass du nicht mehr als 30 bis 45 Minuten pro Tag für dein Projekt vornimmst.
Bei langen Tagen erinnerst du dich sicher: Lieber einen entspannten Abend einplanen als noch ein To-do.
Ich schwöre auf die Pomodoro-Technik: Stelle dir einen Wecker auf eine bestimmte Zeit und arbeite diese ohne Ablenkung durch. Du wirst erstaunt sein, wie viel du in 30 bis 45 Minuten aufmerksamer Arbeit tatsächlich schaffst. Meinen liebsten Online-Timer findest du hier: Tomato Timer

2. Wenn alles zu stressig wird: Verlasse die Situation und atme tief durch.

Dieser Tipps ist generell praktisch, auch bei der Arbeit. Wenn ich mich nicht mehr konzentrieren kann oder genervt bin, verlasse ich meinen Arbeitsplatz, koche mir einen Tee oder gucke 5 Minuten aus dem Fenster. Das löst mich von der stressigen Situation und macht meinen Kopf wieder frei. Zu Hause ist es ebenso: Plane kurze Verschnaufpausen ein, in denen du durchatmest.

3. Plane einen festen Feierabend ein!

Ich habe montags frei und widme diesen Tag meinen Projekten. Aber um 18 Uhr ist Feierabend. Diese Regel gilt auch an Arbeitstagen. Lege fest, ab wann du dein Handy auf lautlos stellst, deinen Rechner herunterfährst oder die Pinsel aus der Hand legst – und halte dich daran!

Der nächste Tipp ist der Knaller:

4. Mache Pausen!

Ich weiß nicht, ob du schon davon gehört hast, aber Pausen sind einfach unglaublich wichtig, um … ich glaube, das hatte ich bereits erwähnt.

Und hier kommt noch ein Extra-Tipp zum Schluss:

Halte dich an deinen Plan.

Sowohl an deinen Tages- und Wochenplan als auch an den großen Plan, der dieses Projekt betrifft. Die Welt hat immer Tausend Tipps parat, wie du etwas besser, schneller, erfolgreicher oder effektiver gestalten kannst. Aber nur du steckst in deinem Leben und kannst entscheiden, welche Planung wie in deinen Alltag passt.

Nächste Woche geht es um mein Lieblingsmotto: Halte es so einfach wie möglich!

Geht doch – LEB doch!

, Kati

Entspannter planen (Teil 3)

Klicke auf das Bild, um das Video zu schauen!

Planen fällt dir schwer?

In diesem Teil von „Ich schaff das!“ gebe ich dir 4 hilfreiche Tipps für eine entspannte Planung!

1. Plane alle Termine ein, die du außerhalb deines Projektes auf dem Zettel hast.

Arzttermine, Elternabende oder andere Verabredungen, die du einhalten musst, schreibst du in deinen Kalender und blockst sie dir am besten aus, damit du deutlich siehst, wo du noch freie Zeit hast, wie lang deine Tage werden und wann du kleine Schritte dazwischenschieben kannst.

2. Lege feste Tage fest, an denen du bestimmte Dinge tust.

Montags drehst du Videos, Mittwoch machst du Sport, Donnerstag schneidest du die Videos. Das vereinfacht zum Einen die Planung, zum Anderen hilft es dir, deine Termine entsprechend zu planen, weil du weißt, dass du am Donnerstag keine Zeit hast und dein Date lieber auf den Freitag legst.

Dabei nicht deine Prioritäten vergessen:
Tue das, was wirklich nötig ist, um das Projekt zu schaffen.

Alles andere bleibt erst mal liegen.

Ein kleiner Exkurs: Wenn du wirklich knapp in der Zeit bist, solltest du unbedingt lernen, Nein zu sagen, wenn dir etwas zu viel ist.
Bedenke: Es ist immer leichter, aus einem Nein ein Ja zu machen als umgekehrt!

3. Bleibe auch bei deiner Planung realistisch.

Wenn du einen langen Tag hattest, ist es auf jeden Fall sinnvoller, danach Freizeit und Entspannung einzuplanen und am nächsten Tag mit neuer Kraft weiterzumachen.

Und apropos Entspannung …

Der absolute Profi-Tipp kommt zum Schluss:

4. Plane unbedingt Pausen ein.

Ja, ja und nochmals ja: Pausen sind absolut wichtig, nicht nur an einem langen Tag! Deine Erholung hat Priorität, auch wenn du denkst, dass du noch etwas schaffst. Setze dir ein Arbeitslimit – z. B. eine Stunde – und mache dann eine Erholungspause. Das wirkt wirklich Wunder!

Nächste Woche habe ich Tipps für dich, wie du dich nicht überplanst, damit du nicht doch noch in die Stressfalle tapst!

Geht doch – LEB doch!

, Kati

So setzt du richtig Prioritäten (Teil 2)

Klicke auf das Bild, um das Video zu schauen!

Dir fällt es schwer, Prioritäten zu setzen, weil alles auf deiner Liste superwichtig ist?

Im zweiten Teil der Serie „Ich schaff das“ habe ich Tipps für dich, wie es dir ein wenig leichter fällt!

1. Die Klamotten-Anzieh-Methode.

Kennst du nicht? Ist ganz einfach:
Ziehst du zuerst deine Schuhe, dann die Hose und den Pulli an und zum Schluss die Unterwäsche? Genau!

Wenn dein Projekt z. B. das Umgestalten des Wohnzimmers ist, räumst du zuerst das Zimmer aus, klebst dann die Fußleisten ab und beginnst danach mit dem Streichen.

In dieser Reihenfolge sortierst du auch deine To-do-Liste: Der erste Schritt, der zweite Schritt, der dritte Schritt. Das sind deine Prioritäten.

2. Welche Schritte sind maßgeblich, um einen Fortschritt zu sehen?

Bleiben wir beim Zimmer-Beispiel: Was brauchst du, damit du das Zimmer benutzen kannst?
Konzentriere dich auf das Wesentliche, damit es zuerst erledigt wird. Feinheiten wie die Dekoration oder das neue Sofa kannst du später angehen.

3. Lasse den Perfektionismus los und hab Mut zur Lücke!

Priorität hat das Ergebnis. Wenn du mit Zeitdruck und Stress ein Projekt umsetzen musst, legst du die Priorität auf unverhandelbare Punkte.
Womit kannst du beim Ergebnis absolut nicht leben? Das hat Priorität.

Der vierte Punkt ist unverzichtbar! Trommelwirbel an:

4. Mache Pausen.

Ich höre dich seufzen, aber es ist wirklich wahr: Pausen haben Priorität!

Plane immer wieder Auszeiten ein, um dich zu erholen. Ich kann es nicht oft genug sagen, aber: Mache Pausen.

Trommelwirbel aus.

Nächste Woche geht es in Teil 3 weiter mit der Frage: Wie halte ich mich an meine Planung?

Bis dahin wünsche ich dir viel Erfolg beim Prioritätensetzen!

Geht doch – LEB doch!

, Kati

Endlich loslegen! (Teil 1)

Klicke auf das Bild, um das Video zu schauen!

Willkommen zur Serie: „Ich schaff das!“

Du hast einen stressigen Alltag und möchtest trotzdem nebenbei noch ein anderes Projekt umsetzen, weißt aber nicht, wie das gehen soll?

In dieser Serie gebe ich dir Tipps, wie du dein Projekt trotzdem auf den Weg bringen kannst, ohne einen Nervenzusammenbruch zu erleiden.

Im Artikel der letzten Woche hast du bereits eine Liste mit all den Dingen, die zu tun sind, sowie eine Übersicht mit deinen Möglichkeiten der Umsetzung erstellt.

Wie geht es jetzt weiter? Mit diesen 4 Tipps!

1. Setze Prioritäten

Und bleibe dabei! Ziehe nicht etwas anderes vor, das dein Projekt gar nicht maßgeblich voranbringt.

2. Nimm dir die drei naheliegenden Punkte deiner Liste als Erstes vor

Und lasse die Schritte beiseite, die deinen Plan nicht maßgeblich voranbringen.

3. Hör auf zu reden und fang an zu handeln

Wir planen und reden und feilen an der Planung – dabei müssten wir einfach mit einem Punkt anfangen!
Halte diesen ersten Schritt so einfach wie möglich und nutze die Antriebskraft, die entsteht, wenn du erst mal losgegangen bist.

4. Mache Pausen

Pausen sind wichtig, um dein Energielevel zu halten! Nimm dir die Zeit, etwas völlig anderes zu machen. Lies ein Kapitel in deinem Buch oder verbringe Zeit mit deinen Lieben. Lade deine Batterien auf, denn Dauerstress ist megaungesund!

Nächste Woche geht es mit Teil 3 weiter!

Du schaffst das!

Geht doch – LEB doch!

, Kati

Plötzlich allein …

… aber nicht einsam!

Klicke auf das Bild, um das Video zu schauen!

Kennst du das auch?

Plötzlich stehst du vor einem riesigen Projekt alleine da und weißt gar nicht, wo du anfangen sollst.

Mit den nächsten 4 Schritten kommst du auf den richtigen Weg, um das Projekt trotzdem anzugehen und nicht völlig zu verzweifeln!

1. Schreibe alles auf, was zu tun ist. Und zwar ALLES.

Das ist zunächst überwältigend, aber nur so bekommst du einen Überblick und kannst dann im nächsten Schritt überlegen …

2. … welche Möglichkeiten der Umsetzung du hast.

Ganz wichtig hierbei: Bleibe realistisch! Einige der Punkte, die du eben notiert hast, werden dabei erst mal unter den Tisch fallen, aber du möchtest ja das tun, was möglich ist. Nicht das, was du erwartest, was möglich sein sollte.

3. Lasse deine hohen Ansprüche los!

Du bist allein und hast dazu noch Tausend andere Sachen um die Ohren – da musst du nicht auch noch Rom in einem Tag nachbauen! Schließlich liegt in der Kürze die Würze und der Teufel steckt im Detail … Also, du weißt schon, was ich meine!

Der wichtigste Punkt:

4. Mache Pausen!

Bei allem Tatendrang ist es ganz wichtig, dir immer wieder Auszeiten zu nehmen, um runterzukommen und zu entspannen. Nur so sammelst du die nötige Kraft für deine Aufgaben.

Mit diesen vier Punkten hast du bereits die erste Hürde genommen, um dein Projekt auf den Weg zu bringen.

Geht doch – LEB doch!

, Kati

Die Realität ist echt

Klicke auf das Bild, um das Video zu schauen!

Sei ehrlich!

Wie oft hast du beim Lesen der Artikel auf dieser Seite – oder auf irgendeiner anderen Plattform – gedacht: „Das klingt ja alles super, aber leider ist das nicht so einfach in meiner Realität!“?

Kenne ich. Genau das ist mein Grund für LEB doch: Ich hatte keine Lust mehr auf Tipps, die meilenweit von meiner Realität entfernt sind.

Ich glaube fest daran, dass wir unsere Träume verwirklichen können.

Jeder von uns. Doch das Internet und vor allem die Sozialen Medien sind geduldig und die Realität sieht meistens ganz anders aus.

Aber wenn du einen großen Traum hast, solltest du ihn verfolgen. Sonst wirst du unglücklich.

Um dein Ziel zu erreichen, brauchst du einen Plan, einen Realitäts-Check und Geduld, um die Lösung zu finden und zu leben.

Ich zeige das mal konkreter an den folgenden Beispielen:

Der Plan: Ich möchte ein Buch schreiben
Die Realität: Alltag und Familie nehmen viel Zeit in Anspruch und ich bin oft erschöpft
Die Lösung: Ich wähle einen Tag in der Woche, an dem ich entweder eine Stunde eher aufstehe oder abends eine Stunde für mich habe, und schreibe. Dann wird es zwar ein wenig dauern, bis das Buch fertig ist, aber ich verfolge mein Ziel, und das macht mich glücklich!

Der Plan: Ich möchte ein Instrument lernen
Die Realität: Ich habe kein Geld und keine Zeit für Unterricht
Die Lösung: Ich suche nach YouTube-Videos, die mir die Grundlagen beibringen, tausche mich hin und wieder in Foren aus und übe 15 Minuten am Abend. Das schaffe ich vielleicht nicht jeden Tag. Aber ich mache es zu meiner Priorität und baue es immer wieder in meinen Tagesablauf ein.

Der Plan: Ich möchte einen Kräutergarten anlegen
Die Realität: Ich habe keinen Garten
Die Lösung: Ich wähle die Kräuter, die mir am wichtigsten sind, und räume die Fensterbank in der Küche oder dem Wohnzimmer frei. Dort stelle ich die Kräuter auf und hege und pflege sie.

Ich bin ehrlich!

Es ist anstrengend, seine Ziele konsequent zu verfolgen. Und der Alltag kommt uns immer wieder in die Quere.

Doch auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut und viele Künstler jonglieren Arbeit, Alltag und ihre Kunst, weil sie ihre Träume nicht aufgeben wollen.

Wenn du etwas wirklich schaffen möchtest, und dir auch klar ist, warum du es möchtest, solltest du einen Weg finden, um deine Träume in deinen Alltag einzubauen. Denn nichts macht trauriger, als Träume so lange liegen zu lassen, bis sie nur noch eine bittere, verpasste Erinnerung sind.

Finde deinen Weg – und mach dich selbst ein bisschen glücklicher!

Geht doch – LEB doch!

, Kati

Optimierungswahn …

Klicke auf das Bild, um das Video zu schauen!

Persönlichkeitsentwicklung hat immer etwas mit Selbstoptimierung zu tun. Das kennst du sicher aus zahlreichen Artikeln und Videos zu diesem Thema.

Beleuchte deine Schwächen, finde deine Fehler und optimiere deine Gewohnheiten, bis du der Mensch bist, der du immer schon sein wolltest …

Wirklich?!

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, schlechte Gewohnheiten durch gute zu ersetzen, und Eigenschaften, die dir das Leben schwer machen, so zu verändern, dass sie dir das Leben leichter machen.

Doch irgendwann muss Schluss sein mit der Selbstoptimierung! Sie sollte nicht zum Selbstzweck werden und dir jede menschliche Regung verderben, denn:

Du darfst Fehler und Schwächen haben! Du bist kein Roboter!

Wer entscheidet eigentlich, was schlechte Gewohnheiten sind?

Und ist die eine oder andere deiner Schwächen nicht vielleicht auch deine Stärke?

Bevor du anfängst, jede vermeintlich schlechte Eigenschaft zu bemängeln und sie dir austreiben zu wollen, stelle dir diese 5 Fragen:

1. Was empfinde ich persönlich als schlechte Gewohnheit?

2. Welche meiner Schwächen ist gleichzeitig meine Stärke?

3. Bleibe ich authentisch, wenn ich versuche meine Persönlichkeit einem Idealbild anzupassen?

4. Welche meiner Gewohnheiten oder Eigenschaft hindert mich wirklich daran, mein Traumleben zu leben und mein Potenzial voll auszuschöpfen?

5. Warum habe ich diese bestimmte Gewohnheit entwickelt?

Hierbei geht es um deine persönliche, subjektive Empfindung. Und auch darum, abzuwägen:

Rauchen ist eine schlechte Gewohnheit, stimmt – aber es dir abzugewöhnen, während du gerade versuchst, deine gescheiterte Beziehung zu verarbeiten, ist vielleicht ein bisschen viel verlangt.

Sehen wir uns jetzt mal deine „Schwächen“ an:

Du bist nicht halb so strukturiert wie deine beste Freundin?
Dafür ist dein vermeintlich chaotischer Kopf voller verrückter Ideen für lustige Unternehmungen!

Du beißt dich oft an Projekten fest?
Dafür hast du am Ende meistens Erfolg oder doch zumindest etwas dazugelernt!

Unsere Schwächen haben oft eine positive Seite. Frage doch einmal deine Freunde oder deine Familie, was sie als deine Schwäche empfinden und wie du daraus eine Stärke machen kannst, ohne deine Persönlichkeit auf den Kopf zu stellen.

Es ist Teil unserer Natur, nach Veränderung und Verbesserung zu streben – damit sollst du auch gar nicht aufhören.

Aber überlege dir gut, was du wirklich verändern solltest, und sei nicht zu hart zu dir. Wenn du beginnst, dich mit all deinen Fehlern und Schwächen lieb zu haben, werden sie schon ein bisschen kleiner und liebenswerter.

Und vergiss nie:

Für jedes Defizit gibt es eine Stärke in dir, die du wertschätzen kannst.
Mach dir das bewusst und lass den ständigen Optimierungswahn für eine Weile los.

Du wirst sehen: Auch das kann dein Leben vereinfachen!

Geht doch – LEB doch!

, Kati