Wer braucht eigentlich Ziele?

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Fragst du dich auch manchmal:

Wozu brauche ich eigentlich Ziele?

Kann ich nicht einfach so mein Leben genießen?

Doch. Kannst du.

Im Grunde sind Ziele nichts anderes als Momente, Erlebnisse oder kleine Meilensteine, die du in deinem Leben erfahren oder erreichen möchtest:

  • Es ist dir wichtig, deinen Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen
  • Einmal im Leben möchtest du Neuseeland sehen
  • Du hast dieses Kleid, in das du gerne wieder passen würdest
  • Dir liegt viel an einer harmonischen Ehe auf Augenhöhe
  • Du möchtest gesund und fit bleiben, auch in fortgeschrittenem Alter

Und wie bei allen Zielen, brauchst du auch hierfür viele kleine Schritte, um anzukommen.

Manche Menschen halten diese Schritte gerne schriftlich fest und haben Monats-, Wochen- und Tagesziele, die sie einplanen.

Andere Menschen tun einfach das, was sie für nötig halten, um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, ohne große Pläne zu schmieden.

Egal, zu welcher Gruppe du gehörst: Du tust das Richtige!

Wir alle sind so unterschiedlich, dass es nicht die eine richtige und die andere falsche Entscheidung gibt.

Außerdem ist dein Leben natürlich nicht weniger schön und erfolgreich, wenn du kein Buch schreiben oder nicht den Mount Everest besteigen möchtest.

Für Ziele sprechen die folgenden Dinge:

Sie können deinen Alltag strukturieren und es dir so leichter machen, den Überblick zu behalten.

Wenn du weißt, wie viel Geld du ungefähr für eine Neuseelandreise benötigst, und dir dann noch überlegst, auf welche Weise du diesen Betrag zusammensparen könntest, wird es dir leichter fallen, deinen Wunsch zu erfüllen.

Sie geben dir einen Grund, morgens aufzustehen und auch mal eine zusätzliche Anstrengung auf dich zu nehmen, weil du vor Augen hast, wo du ankommen möchtest.

Sie können aber auch Stress bedeuten, wenn sich dein ganzes Leben nur noch um sie dreht und du nicht mehr spontan und fröhlich sein kannst.

Ziele können ein hilfreiches Werkzeug auf deinem Lebensweg sein. Ein Muss für ein glückliches, zufriedenes Leben sind sie aber nicht.

Geht doch – LEB doch!

, Kati

15 mehr als gestern

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Kennst du das auch: Du würdest ja gerne Gitarre üben, aber mehr als eine Viertelstunde hast du heute nicht zur Verfügung und was soll eine Viertelstunde bitte bringen? Du willst ja richtig üben und nicht nur einen Akkord in Dauerschleife wiederholen!

Zwei Stunden schreiben, eine Stunde singen üben, mindestens 30 Minuten Gitarre spielen – klar ist das cool!

Aber in dem empfehlenswerten Buch The Artist in the office gibt die Autorin Summer Pierre Folgendes zu bedenken: Wenn wir es nicht schaffen, in dem Leben, in dem wir aktuell stecken, unsere Kunst umzusetzen, schaffen wir es nie!

Weiterhin schreibt Pierre:

It doesn’t take much to do more than nothing. 15 minutes today is 15 minutes more than yesterday. One page today is one page more than yesterday.

Summer pierre (The artist in the office)

DE: Es ist nicht schwer, mehr zu machen als nichts. 15 Minuten heute sind 15 Minuten mehr als gestern. Eine Seite heute ist eine Seite mehr als gestern.

Nimm dir also immer wieder 15 Minuten, um an deinem Projekt zu arbeiten.

  • 15 Minuten plotten für dein Buch
  • 15 Minuten dichten
  • 15 Minuten dein Instrument üben

Und das kannst du auch auf andere Aktivitäten anwenden:

  • 15 Minuten lesen
  • 15 Minuten aufräumen
  • 15 Minuten ausmisten
  • 15 Minuten „LEB doch“-Artikel lesen und dir Notizen machen

Du wirst überrascht sein, wie viel du in 15 Minuten konzentrierter Arbeit schaffen kannst.

Nimm dir doch gleich heute Abend 15 Minuten Zeit, eine Sache von deiner To-do-Liste zu erledigen, die dich schon vorwurfsvoll anblickt.

Geht doch – LEB doch!

, Kati

Keine Angst vorm Prep-Eklat

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Alles, was du am Abend vorher machst, musst du morgens nicht mehr erledigen.

Klingt nach viel Freizeit, mehr Schlaf und maximaler Entspannung, oder?

Doch die Sache hat einen Haken:
Du kommst abends erschöpft von der Arbeit nach Hause, hast noch einige dringende Dinge auf der To-do-Liste, wie waschen oder Hausaufgaben mit den Kindern machen – und dann sollst du auch noch Essen vorbereiten, Klamotten rauslegen, Haare flechten, deine Tasche neu packen etc.?

Klingt nach viel Stress, mehr Arbeit und maximaler Anstrengung!

Ich bin gerne vorbereitet – vor allem auf den Prep-Eklat!

Prep-Eklat bedeutet: So viel Zeit mit der Vorbereitung für den nächsten Tag zu verbringen, dass vom Abend überhaupt nichts übrigbleibt.

Dabei ist dein Feierabend mindestens genauso wichtig, wie dein Morgen!

Hier kommen 4 Tipps für dich, wie du den Prep-Eklat vermeidest!

1. Prioritäten setzen

Was schaffst du morgens definitiv nicht?
Haare waschen? Oder an die Dinge denken, die in deine Tasche müssen?

Wähle drei Punkte aus, die du abends machst, damit dein Morgen entspannter wird. Drei. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

2. Routinen schaffen

Füge die oben gewählten drei Punkte zu einer Routine zusammen und plane sie jeden Abend fest ein. Zum Beispiel immer, wenn die Kinder im Bett sind. Oder als Erstes, wenn du nach Hause kommst. Wenn du das regelmäßig machst, wirst du immer schneller und kannst danach richtig entspannen.

3. In Ruhe entspannen

Renne nicht die letzten 20 Minuten bevor du ins Bett gehst wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Wohnung – sonst wird entspanntes Einschlafen unmöglich!

Erledige deine Vorbereitungen und lehn dich bis zum Zähneputzen entspannt zurück.

4. Dinge vereinfachen

Stelle z. B. ein paar festgelegte Büro-Outfits zusammen, die du nur noch aus dem Schrank zu nehmen brauchst. So hast du morgens den Kopf frei und Zeit gespart.

Der Abend dient der Entspannung nach einem langen Tag. Stopfe ihn nicht schon so voll mit dem nächsten Morgen, dass du überhaupt nicht runterkommen kannst!

Hier noch ein paar besonders schnelle Tipps:

  • Trockenshampoo ist ein Knaller für Längerschläfer!
  • Wechsle nur das Top. Ich schwöre, dass kein Mensch bemerkt, wenn du jeden Tag denselben Rock oder dieselbe Hose trägst!
  • Packe Sonntag deine Tasche mit allem, was du in der Woche brauchen wirst.
  • Mut zur Lücke: Ein Lippenstift für alle Outfits – muss nicht perfekt passen –, eine schlichte Krawatte zu verschiedenen Hemden = eine Auswahl gespart!
  • Fällt dir noch mehr ein?

Geht doch – LEB doch!

, Kati

Ändere deine Meinung!

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Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.

Francis Picabia

Und das tut es andauernd, stimmt’s?

An einem Tag findest du es wahnsinnig spannend, Geburtstagskarten mit Hand Lettering selbst zu gestalten, am nächsten Tag bist du der Meinung, dass du Glückseligkeit durch das Drehen eines Stop-Motion-Videos erlangst und den Tag darauf sagst du dir nach Oscar Wilde:

Muße, nicht Arbeit, ist das Ziel des Menschen.

Oscar Wilde

Doch leider passiert dies auch mit deinen Zielen: Du warst dir so sicher, dass es dir unglaublichen Spaß machen würde, ein Buch zu schreiben! Und jetzt starrst du auf die leeren Seiten und bist so gelangweilt, dass du mit dem Kopf auf der Tischplatte aufzuschlagen drohst.

Jetzt aufzuhören – das wär’s! Und das wäre auch kein Problem, wenn … 

… du nicht all deinen Freunden und Familienangehörigen von deinem Projekt erzählt und es dir selbst so fest vorgenommen hättest, dass du es jetzt unmöglich aufgeben kannst. Was sollen die anderen denken und vor allem: Wie sollst du dir selbst noch in die Augen schauen können?

Ganz einfach:

Indem du begreifst, dass es keine Schwäche ist, mit etwas aufzuhören, das dir keinen Spaß macht, und deine Meinung zu ändern:

Es ist ein Zeichen von Stärke!

Seine Meinung zu ändern ist ein Zeichen von Stärke!

Deine Zeit ist kostbar und knapp – nutze sie also für Dinge, die dich erfüllen und dir Freude bereiten!

Bedenke folgende 3 Punkte:

1. Du hast es versucht!

Statt aufzugeben, bevor du es probiert hast.

2. Du hast deinem Bauchgefühl vertraut!

Statt an etwas festzuhalten, das dich unglücklich macht.

3. Du hast dich ernst genommen und für dich gesorgt!

Statt dir den Kopf über die Meinung anderer zu zerbrechen.

Und diese Punkte sind essenziell und notwendig, wenn du dein Leben so leben möchtest, dass du dich darin wohl fühlst.

Deine Zeit und Energie sind begrenzte Ressourcen, die du aufmerksam verwalten solltest.

Also ändere ruhig deine Meinung, wenn du Dinge tust, die sich nicht richtig anfühlen.

Geht doch – LEB doch!

, Kati

Mach mal Pause (Teil 7)

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Im siebten und letzten Teil der Serie „Ich schaff das!“ soll es um mein absolutes Lieblingsthema gehen:

PAUSEN

Wie wichtig Pausen für das Gelingen eines großen Projektes sind, ist dir vielleicht in den letzten Teilen bewusst geworden.

Heute habe ich 4 Ideen und Tipps für dich, wie du Pausen so gestalten kannst, dass sie wirklich deine Batterien aufladen und dich entspannen.

1. Tue Dinge zum Spaß!

Damit meine ich alle Dinge, die nichts mit deinem Projekt zu tun haben und völlig ziellos sind, wie faul auf der Couch liegen und deine Lieblingsserie gucken oder einen Spaziergang um den Block zu machen und das Wetter, das Vogelzwitschern oder das Wolkenspiel am Himmel genießen.

2. Schließe die Welt aus deinen Aktivitäten aus

Dazu gehört für mich zum Beispiel, eine Musikprobe mit meinem Mann einfach zu genießen, statt über Instagram-Inhalte nachzudenken. Vielleicht heißt es für dich, ein Buch zu lesen, ohne eine entsprechende Rezension für deinen Blog zu planen.
Welt aus, Entspannung an!

3. Plane Zeit für Hobbys ein

Wenn du schon wie verrückt planst: Warum dann nicht Zeit einplanen, die ausschließlich für deine Hobbys reserviert ist? Zeit, abzuschalten und mal wieder ein geliebtes Hobby aufleben zu lassen, oder?

4. Verbringe Zeit mit anderen Menschen

Wenn du etwas mit Freunden unternimmst, kannst du nicht gleichzeitig im Wohnzimmer stehen und Bilder aufhängen. Lasse dich von anderen für ein paar Stunden von deinem Projekt ablenken = Auszeit galore!

Schreibe dir eine Liste mit Hobbys und Aktivitäten, die du in deinen Pausen machen kannst. Auch Nichtstun, den Regen an der Scheibe beobachten oder einfach mal Löcher in die Luft gucken, sind schöne Beschäftigungen, um abzuschalten.

Wichtig ist, dass du mit deinem Kopf aus dem Projekt, das dich beansprucht, aussteigst und dir Freiraum für Spaß schaffst.

Geht doch – LEB doch!

Das war der letzte Teil meiner Serie „Ich schaff das!“

Ich hoffe, die Tipps waren hilfreich und haben dir geholfen, mit deinem Projekt voranzukommen.

, Kati

Selbstvertrauen gehört dazu (Teil 6)

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Wie isst man einen Elefanten?

Biss für Biss!

Wenn ein großes Projekt vor dir liegt, ist es klar, dass du im ersten Moment total überwältigt bist. Darum teilst du Riesenaufgaben in viele kleine Teilaufgaben, die du nacheinander angehen kann.

Doch wie gewinnst du das Selbstvertrauen, das es dir ermöglicht, nicht den Kopf zu verlieren, sondern Schritt für Schritt voranzuschreiten und den „Elefanten zu essen“?

Dafür habe ich heute in Teil 6 der Serie „Ich schaff das!“ 5 Tipps für dich!

1. Beginne mit einer leichten Aufgabe.

Nimm dir eine Teilaufgabe vor, die du einfach bewältigen kannst und dir so das Gefühl gibt, schon etwas geschafft zu haben. Wenn du angefangen hast, fällt es dir außerdem leichter, weiterzumachen.

2. Gehe liebevoll mit dir und deinen Fehlern um.

Etwas klappt nicht sofort? Kein Problem! Fange neu an und sei nicht zu hart zu dir. Fehler gehören zum Umsetzen von Projekten dazu. Und erinnere dich: Du bist ein Mensch – keine Maschine!

3. Feiere dich für jeden Schritt.

Keine falsche Bescheidenheit! Wenn du etwas von deiner To-do-Liste erledigt hast und das auch noch gut geklappt hat, zünde die Konfetti-Bombe, klopf dir auf die Schulter und sag dir, wie cool du bist. Denn du bist cool. Punkt.

4. Bitte jemanden um Hilfe.

Egal, ob jemand dir direkt bei deiner Projektarbeit helfen kann oder ob es darum geht, dir etwas zu Essen zu bringen oder dich am Telefon hochleben zu lassen für deine gute Arbeit: Unterstützung ist vielseitig und immer hilfreich.

Für den fünften Tipp verdiene ich eine Party oder zumindest das Bundesverdienstkreuz:

5. Lege Pausen ein!

Selbstfürsorge ist das A und O für Projekte aller Art. Mache regelmäßig Pausen, in denen du dir etwas Gutes tust. Nimm ein Bad, lies ein Buch, höre ein Hörspiel und lass all die Arbeit für einen Moment los.

Diese fünf Tipps zusammen mit den anderen Schritten aus den vorherigen Artikeln, werden es dir einfacher machen, dein Projekt Stück für Stück umzusetzen.

Geht doch – LEB doch!

, Kati

Mach es dir einfach! (Teil 5)

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Erinnerst du dich an den Tipp aus meinem allerersten Artikel?

Halte es so einfach wie möglich!

Wenn du unter Zeitdruck stehst und etwas fertigbekommen möchtest, brauchst du eine simple Planung und einfache Schritte, um voranzukommen.

Hier kommen 5 wertvolle Tipps, um deine Planung sowie dein Projekt einfach zu halten und dein Stresslevel zu senken.

Los geht’s!

1. Fang einfach an!

Das klingt vielleicht seltsam, aber das Schwierigste bei der Umsetzung von Projekten ist der erste Schritt. Aber der ist leider auch der Wichtigste. Also zögere nicht weiter, hör auf, alle Eventualitäten abzuwägen und gehe deinen ersten Schritt. Fang mit etwas Leichtem an, dass gut gelingt und dir das Gefühl gibt, auf dem Weg zu sein.

Umso leichter fällt es dir, zu Schritt zwei zu kommen:

2. Tu, was du kannst, mit dem, was du hast, wo du bist.

Ein super Zitat von Theodore Roosevelt!
Egal, ob YouTube-Channel, Zimmerumgestaltung oder endlich diese Buch-Idee auf Papier bringen: Verheddere dich nicht in komplizierter Zubehörbeschaffung oder langen Personenverzeichnissen für deinen Roman. Du hast Stift und Zettel? Das hat großen Schriftstellern wie Mark Twain oder Goethe auch gereicht, um ein beachtliches Werk zu schreiben!
Nimm dein Handy und sprich drauflos, guck im Keller nach Pinseln und Farbrollen oder hau in die Tastatur deines C 64. Hauptsache, du legst los.

3. Vereinfache deinen Alltag!

Muss es jeden Abend Schwertfisch in Salzkruste sein oder reicht Reis mit Zucchini und Möhrchen? Kann eines deiner Kinder den Müll auf dem Weg zur Schule mit rausnehmen? Sieh dir an, wo du deinen Alltag so vereinfachen kannst, dass du mehr Raum und Zeit für die Arbeit an deinem Projekt schaffst. Wir erschweren uns das Leben oft unnötig, weil wir an Ansprüchen festhalten, die nicht realistisch sind.

4. Nimm dir etwas Zeit für dich und sortiere deine Prioritäten und Pläne.

Wir alle haben eine Menge Verpflichtungen und To-dos. Vieles davon kann aber auch mal liegenbleiben, wenn wir Zeit für ein großes Projekt brauchen.
Versuche, dir eine Woche lang zumindest deine Abende frei von Terminen, Verabredungen und Verpflichtungen zu halten und konzentriere dich auf deine Projektplanung. Helfen werden dir die Schritte aus den ersten Teilen dieser Serie.

Zum Schluss habe ich noch einen extrem fantastischen Extra-Tipp für dich, den du nicht aus den Augen verlieren solltest:

5. Mache unbedingt Pausen, um deine Kräfte und Gedanken zu sammeln!

Niemandem ist geholfen, wenn du dich überforderst und immer bis an deine Grenzen gehst. Am allerwenigsten dir.

Mache es dir so einfach wie möglich, denn hier kommt noch ein Tipp unter uns:

Der Spaß sollte nicht auf der Strecke bleiben. Auch wenn es ein anstrengendes Unterfangen wird.

Nächste Woche geht es in Teil 6 der Serie „Ich schaff das“ um Selbstvertrauen und Selbstfürsorge.

Geht doch – LEB doch!

, Kati